Was bedeuten intime Kommunikationen vor dem Hintergrund von »sozialer Distanzierung« und »Abstandsgeboten«. Dieser Frage möchte ein szenisches Konzertprojekt mit der Uraufführung von vier Gitarrenwerken nachgehen, die diese neuen körperlichen Bedingungen künstlerisch thematisieren.

Die von tritonus e.V. beauftragten neuen Werke von Jieun Jun, Tomoya Yokokawa, Farzia Fallah und Mattia Bonafini entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Interpreten Henrik Dewes und Tobias Klich. Die Inszenierung des Konzerts übernimmt CHEN Chengwen. Im Anschluss entstehen filmische Interpretationen von James Chan-A-Sue.

PROGRAMM

Jieun Jun
Ein Beobachtungsspiel (2020)
für zwei Gitarren (Beobachter), Publikum und etwas – Uraufführung*

Younghi Pagh-Paan
Seerosen – Wurzelwerke (2018)
Bearbeitung für Gitarre von Tobias Klich

Tomoya Yokokawa
Aubade (2020)
für Gitarre solo – Uraufführung*

Farzia Fallah
der tägliche Blick auf den Alburz (2020)
für zwei Gitarren – Uraufführung*

Mattia Bonafini
Woods (2020)
Konzertinstallation für Gitarre solo und 6 Gitarren im Raum mit Live-Elektronik – Uraufführung*

Henrik Dewes (Gitarre)
Tobias Klich (Gitarre)
Mattia Bonafini (Elektronik)
CHEN Chengwen (Inszenierung)

Wir führen das Konzert entsprechend der aktuellen COVID-19 Schutzmaßnahmen durch. Anmeldung erforderlich unter: kontakt@tritonus-verein.de

Gefördert im Programm Reload. Stipendien für freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes, sowie von der Kunststiftung NRW, der Ernst von Siemens Musikstiftung, der GEMA-Stiftung, dem Senator für Kultur Bremen, Katrin und Werner Rabus, u.a.

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16. Dezember 2020